EVERYBODY DIGS BILL EVANS

EVERYBODY DIGS BILL EVANS
IRL, UK 2026, 102 Minuten, englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, Regie: Grant Gee. Mit Anders Danielsen Lie, Bill Pullman, Laurie Metcalf u.a.
New York im Juni 1961: Der Pianist Bill Evans hat seinen Stil gefunden und das perfekte Trio gegründet – mit dem Bassisten Scott LaFaro, seinem Seelenverwandten. Im Jazz-Club Village Vanguard entstehen an einem einzigen Tag Live-Aufnahmen, aus denen zwei der besten Jazz-Platten aller Zeiten hervorgehen. Nur wenige Tage später stirbt LaFaro bei einem Autounfall. Von Trauer wie betäubt, hört Bill Evans zum ersten Mal seit Kindheitstagen auf, Musik zu machen. Dieser Spielfilm erzählt, wie es für den so talentierten wie gefährdeten Pianisten danach weiterging. Vergangenheit und Gegenwart, Abstinenz und Rausch, das Verhältnis zu seiner Familie und die Beziehung zu seiner On-Off-Freundin: Aus all dem setzt sich das vielschichtige Porträt eines musikalischen Genies zusammen. Auf der Berlinale
2026 erhielt Grant Gee den Silbernen Bären für die Beste Regie.
Weitere Vorführung: Di., 03.11., 20.00 Uhr