SIMIN TANDER

SIMIN TANDER
Simin Tander voice, effects Harpreet Bansal v Björn Meyer b, effects Samuel Rohrer dr
Simin Tander gehört zu den seltenen Stimmen, denen man sofort glaubt. Ihr Timbre trägt eine innere Spannung in sich irgendwo zwischen Zartheit und Unbeugsamkeit, ohne je in Sentiment zu kippen. Nach zwei Soloalben und einem Album mit dem Pianisten Tord Gustavsen sowie einer Nominierung für den Deutschen Jazzpreis 2024 (Vokal) erscheint Simin Tanders aktuelle Musik (Album „The Wind“, 2025) als konsequente Weiterführung ihrer künstlerischen Suche. Eigenkompositionen stehen neben Bearbeitungen afghanischer Liebeslyrik – gesungen in Paschtu, der Sprache ihres Vaters –, einem neapolitanischen Lied, einem spanischen Minnelied aus dem 16. Jahrhundert oder norwegischem Volksgesang. Die Gemeinsamkeit liegt in ihrer emotionalen Substanz, die Hingabe, Sehnsucht und spirituelle Offenheit aufs Schönste vereint.